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International Coaching Federation Switzerland

Die ICF-Kernkompetenzen für das Coaching


Die Liste der folgenden elf Kernkompetenzen wurde entwickelt, um das Verständnis der Fähigkeiten und Ansätze, wie sie heutzutage im professionellen Coaching nach ICF-Definition verwendet werden, zu fördern. Die Kernkompetenzen können Ihnen auch dabei helfen festzustellen, in wie weit das Coaching-Training, das Sie besucht haben mit dem spezifischen Training, wie es ICF erwartet, übereinstimmt.
 
Schließlich wurden diese Kompetenzen als Grundlage für die Prüfung im ICF- Zertifizierungsprozess verwendet. Die Kernkompetenzen sind in vier Gruppen unterteilt. Diese Unterteilung beruht auf dem (nach allgemeinen Verständnis) logischen Zusammenhang zwischen den Kompetenzen innerhalb der einzelnen Gruppen. Die Gruppen und einzelnen Kompetenzen sind nicht hierarchisch angeordnet, d. h. sie sind alle gleich wichtig, und kompetente Coaches müssen sie gleichermaßen demonstrieren können. 

A.

GRUNDLAGEN SCHAFFEN

 1.Einhaltung der Ethik-Richtlinien und professioneller Standards - Verständnis der Ethik und Standards des Coaching und die Fähigkeit, sie in im Rahmen des Coaching angemessen anzuwenden.
  1. Versteht den ICF-Verhaltenskodex und setzt ihn im eigenen Verhalten um (siehe Liste, Teil III des ICF Ethik-Codes),
  2. Versteht und befolgt die ICF Ethik-Richtlinien (siehe Liste),
  3. Kommuniziert deutlich den Unterschied zwischen Coaching, Psychotherapie und anderen verwandten Berufszweigen,
  4. Verweist den Klienten im Bedarfsfall an Fachleute weiter, erkennt, wann dies nötig ist, und kennt die zur Verfügung stehenden Ressourcen.
 
 2.Treffen einer Coaching-Vereinbarung - Die Fähigkeit zu verstehen, was in der jeweiligen Coaching-Interaktion erforderlich ist und sich mit Interessenten und neuen Klienten über den Coaching-Prozess und die Coaching-Beziehung zu einigen.
   
  1. Versteht die Vorgaben und die spezifischen Parameter der Coaching Beziehung (z.B. Logistik, Honorar, Terminvereinbarung, Einbeziehung von anderen, wenn angemessen) und diskutiert sie mit dem Klienten auf eine effektive Art und Weise,
  2. kommt mit dem Klienten zu einer Einigung darüber, was in der Beziehung angemessen ist und was nicht, was das angeboten wird und was nicht, sowie darüber, was jeweils in der Verantwortung des Klienten bzw. des Coachs liegt,
  3. Stellt fest, ob seine oder ihre Coaching-Methode tatsächlich zu den Bedürfnissen des zukünftigen Klienten passt.
 

B.

DIE BEZIEHUNG GEMEINSAM GESTALTEN

 3.Vertrauen und Vertrautheit mit dem Klienten herstellen - Die Fähigkeit, eine sichere, unterstützende Umgebung herzustellen, die bleibenden gegenseitigen Respekt und bleibendes gegenseitiges Vertrauen schafft
   
  1. Zeigt aufrichtiges Interesse und Anteilnahme am Wohlergehen und der Zukunft des Klienten,
  2. b. Zeigt stets seine oder ihre persönliche Integrität, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit,
  3. Trifft klare Vereinbarungen und hält Versprechen ein,
  4. Zeigt Respekt für die Wahrnehmungen des Klienten, seinen oder ihren Lernstil und seine oder ihre individuelle Persönlichkeit,
  5. Bietet kontinuierliche und engagierte Unterstützung für neue Verhaltensweisen und Handlungen, einschließlich solcher, die es beinhalten, dass der Klient ein Risiko auf sich nimmt oder Angst vor Versagen verspürt,
  6. Bittet den Klienten um Erlaubnis, wenn im Coaching-Prozess neue, sensible Gebiete berührt werden.
 
 4.Präsenz beim Coaching - Die Fähigkeit mit voller Aufmerksamkeit präsent zu sein und die Fähigkeit, eine spontane Beziehung mit dem Klienten aufzubauen, die durch offene, flexible und selbstbewusste Interaktion geprägt ist
   
  1. Zeigt im Coaching-Prozess Präsenz und Flexibilität, geht gleichsam tänzerisch mit der jeweiligen Situation um,
  2. Hat Zugang zur eigenen Intuition und vertraut auf das eigene innere Wissen - "handelt aus dem Bauch heraus",
  3. Kann sich darauf einlassen, dass er oder sie nichts weiß und ist bereit, Risiken einzugehen, d. Sieht verschiedenen Wege, mit dem Klienten zu arbeiten und entscheidet sich im jeweiligen Moment für den effektivsten Weg,
  4. Schafft durch den Einsatz von Humor eine Atmosphäre von Leichtigkeit und Energie, f. Hat keine Angst davor, den Blickwinkel zu ändern und experimentiert mit den Möglichkeiten des eigenen Handelns,
  5. Zeigt Selbstvertrauen im Umgang mit starken Emotionen, hat sich im Griff und wird weder durch die Emotionen des Klienten überwältigt noch in sie verstrickt.
 

C.

EFFEKTIVES KOMMUNIZIEREN

 5.Aktives Zuhören - Die Fähigkeit, sich vollständig auf das zu konzentrieren, was der Klient / die Klientin sagt und nicht sagt und darauf, die Bedeutung des Gesagten im Kontext der Wünsche des Klienten / der Klientin zu verstehen. Darüber hinaus die Fähigkeit, das
Ausdrucksvermögen des Klienten / der Klientin zu fördern
   
  1. Geht auf den Klienten / die Klientin und seine / ihre Anliegen und Ziele ein und gibt nicht umgekehrt Ziele vor, nach denen sich der Klient / die Klientin richten soll
  2. Hört auf die Bedenken, Ziele, Werte des Klienten / der Klientin und auf seine / ihre Überzeugung bezüglich dessen, was möglich und was nicht möglich ist,
  3. Unterscheidet zwischen Worten, dem Klang der Stimme und der Körpersprache,
  4. Fasst zusammen, paraphrasiert, wiederholt, spiegelt was der Klient / die Klientin sagt, um Klarheit und Verständnis zu ermöglichen,
  5. Ermutigt und bestärkt den Klienten / die Klientin darin, Gefühle, Wahrnehmungen, Bedenken, Überzeugungen, Vorschläge usw. auszudrücken und akzeptiert und erforscht diese,
  6. Integriert die Ideen und Vorschläge des Klienten / der Klientin und baut auf ihnen auf,
  7. Fasst das Wesentliche des von Klienten Gesagten zusammen und hilft ihm / ihr auf den Punkt zu kommen, anstatt sich in langen Beschreibungen und Geschichten zu ergehen,
  8. Erlaubt der Klientin / dem Klienten seinen oder ihren Gefühlen Luft zu machen und "die Luft zu reinigen" ohne das zu bewerten oder sich daran lange aufzuhalten, um dann zu den nächsten
    Schritten überzugehen.
 
 6.Wirkungsvoll Fragen - Die Fähigkeit, durch Fragen die Informationen offen zu legen, die nötig sind, damit der Klienten / die Klientin maximal von der Coaching-Beziehung profitieren kann oder die für die Coaching-Beziehung nützlich sind,
   
  1. Stellt Fragen, die aktives Zuhören verraten und die Verständnis für die Perspektive des Klienten widerspiegeln,
  2. Stellt Fragen, die Entdeckungen, Einsicht, verbindliches Engagement oder Handeln zum Ziel haben (beispielsweise solche, die die Annahmen des Klienten / der Klientin infrage stellen)
  3. Stellt offene Fragen, die zu größerer Klarheit, mehr Möglichkeiten oder neuen Lernprozessen führen
  4. Stellt Fragen, die den Klienten / die Klientin auf dem Weg zu ihren Wünschen voran bringen und nicht solche, bei denen er / sie sich rechtfertigen oder auf Vergangenes zurückblicken muss.
 
 7.Direkte Kommunikation - Die Fähigkeit, während der Coaching-Sitzungen effektiv zu kommunizieren und eine Sprache zu gebrauchen, die die größtmögliche positive Wirkung auf den Klienten / die Klientin hat
   
  1. Bei Rückmeldungen drückt er / sie sich direkt, klar und deutlich aus,
  2. Hilft dem Klienten / der Klientin, das, was sie / er möchte oder worüber sie / er unsicher ist aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und nutzt dafür Reframing und Neuformulierung,
  3. Kommuniziert klar die Ziele des Coaching, die Tagesordnung des Treffens und den Zweck von Techniken oder Übungen,
  4. Gebraucht eine respektvolle Sprache, die dem Klienten / der Klientin angemessen ist (die also beispielsweise nicht sexistisch, rassistisch, und auch nicht zu technisch ist und auch keinen
    Fachjargon),
  5. Nutzt Metaphern und Analogien, um einen Punkt zu illustrieren oder ein sprachliches Bild zu malen.
 

D.

LERNEN UND ERREICHEN VON ERGEBNISSEN FÖRDERN

 8.Bewusstsein schaffen - Die Fähigkeit, vielfältige Informationsquellen zu bewerten, daraus ein Gesamtbild zusammenzusetzen und interpretationen zu liefern, die dem Klienten / der Klientin zu einem stärkeren Bewusstsein verhelfen und es ihm / ihr so ermöglichen, die vereinbarten Ziele zu erreichen
   
  1. Geht bei der Einschätzung der Anliegen des Klienten / der Klientin über das Gesagte hinaus und hängt nicht an dessen / deren Beschreibung fest,
  2. Fragt nach, um für ein besseres Verständnis, Bewusstsein und für Klarheit zu sorgen,
  3. Identifiziert die eigentlichen Anliegen des Klienten / der Klientin, seine oder ihre typische und festgelegte Art, sich selbst und die Welt wahrzunehmen, die Unterschiede zwischen Fakten und ihrer Interpretation sowie die Unterschiede zwischen Gedanken, Gefühlen und Handlungen,
  4. Hilft den Klienten, neue Gedanken, Überzeugungen, Wahrnehmungen, Emotionen, Stimmungen, usw. zu entdecken, durch die ihre Fähigkeit zu handeln und ihre Ziele zu erreichen gestärkt werden,
  5. Vermittelt den Klienten eine weitere Perspektive und regt sie dazu an, sich engagiert um die Veränderung ihrer Sichtweise zu bemühen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken,
  6. Hilft den Klienten, die unterschiedlichen in Wechselbeziehung stehenden Faktoren wahrzunehmen, die sie und ihr Verhalten beeinflussen (z. B. Gedanken, Emotionen, Körper, sozialer Hintergrund)
  7. Drückt Erkenntnisse Klienten gegenüber so aus, dass es für sie nützlich und bedeutsam ist,
  8. Arbeitet heraus, wo Stärken liegen und in welchen Bereichen noch weiteres Lernen und Wachstum nötig sind, und welche davon im Rahmen des Coaching bearbeitet werden sollten
  9. Wenn er oder sie eine Diskrepanz zwischen Worten und Taten feststellt, fordert er / sie den Klienten / die Klientin dazu auf, zwischen unwichtigen und bedeutungsvollen Themen bzw.
    Situationsbezogenen und wiederkehrenden Verhaltensweisen zu unterscheiden,
 
 9.Handlungen entwerfen - Die Fähigkeit, zusammen mit dem Klienten / der Klienten Möglichkeiten zum kontinuierlichen Lernen im Rahmen des Coaching und in Situationen des persönlichen und des beruflichen Lebens zu schaffen, sowie Möglichkeiten für neues Handeln zu schaffen, das so effektiv wie möglich zu den vereinbarten Ergebnissen führt
   
  1. Hilft den Klienten, im Brainstorming neue Handlungen zu sammeln und zu definieren, die sie befähigen, das was sie gelernt haben, zu zeigen, zu üben und zu vertiefen
  2. Hilft dem Klienten / der Klientin, sich auf bestimmte Anliegen und Möglichkeiten zu konzentrieren, die wesentlich für die vereinbarten Coaching-Ziele sind und sie systematisch zu
    erforschen,
  3. Fördert das Engagement des Klienten / der Klientin, alternative Ideen und Lösungen zu untersuchen, diese Alternativen zu bewerten und davon abhängig Entscheidungen zu fällen,
  4. Fördert aktives Experimentieren und Selbsterkenntnis, wobei der Klient / die Klientin sofort nach der Sitzung in seiner / ihrem privaten oder Arbeitsalltag anwendet, was während der
    Sitzungen gelernt und diskutiert wurde,
  5. Feiert die Erfolge des Klienten / der Klientin und dessen / deren Fähigkeit zu zukünftigen Wachstum,
  6. Stellt die Annahmen und Sichtweisen des Klienten / der Klientin in Frage, um so neue Ideen zu hervorzurufen und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden,
  7. Stellt dem Klienten / der Klientin solche Sichtweisen vor, und tritt ggf. für sie ein, die sich mit den Zielen des Klienten / der Klientin decken sind; ermutigt den Klienten / die Klientin, diese
    Ansichten in Betracht zu ziehen, ohne selbst daran festhalten zu wollen,
  8. Hilft dem Klienten / der Klientin während der Coaching Sitzung Dinge sofort anzugehen und bietet unmittelbare Unterstützung an,
  9. Ermutigt den Klienten zu Anstrengungen und dazu, Herausforderungen anzunehmen, achtet dabei aber auf ein angenehmes Lerntempo.
 
 10.Planung und Zielsetzung - Die Fähigkeit, einen effektiven Coaching-Plan mit dem Klienten / der Klientin aufzustellen und sich an ihn zu halten
   
  1. Fasst die gesammelten Informationen zusammen, stellt einen Coaching-Plan auf und setzt mit dem Klienten / der Klientin zusammen Entwicklungsziele, die die zentralen Anliegen und
    wichtigsten Lern- und Entwicklungsbereiche betreffen,
  2. Stellt einen Plan auf, dessen Ergebnisse erreichbar, messbar und klar bestimmt sind und die bis zu einem bestimmten Termin realisiert werden sollen,
  3. Passt den Plan an, wenn der Coaching-Prozess oder eine veränderte Situation erfordern,
  4. Unterstützt den Klienten / die Klientin dabei, weitere Ressourcen für den Lernprozess ausfindig zu machen und zu nutzen (z. B. Bücher, andere Fachleute)
  5. Identifiziert für den Klienten / die Klientin wichtige Zwischenziele und versucht sie zu erreichen.
 
 11.Umgang mit Fortschritt und Verantwortlichkeit - Die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was wichtig für den Klienten / die Klientin ist, es aber seiner / ihrer Verantwortung zu überlassen, ob er / sie handelt
   
  1. Fordert den Klienten / die Klientin unmissverständlich dazu auf, Handlungen zu unternehmen, die ihn / sie seinen oder ihren Zielen näher bringen,
  2. Demonstriert, dass er / sie den Coaching Prozess und Verlauf im Auge behält und verfolgt, indem er / sie den Klienten / die Klientin nach den Handlungen fragt, zu denen er / sie sich in den
    vorherigen Sitzungen verpflichtet hatte,
  3. Zollt dem Klienten / der Klientin Anerkennung für das, was sie seit der letzten Sitzung, unternommen, unterlassen, gelernt oder sich bewusst gemacht haben,
  4. Bereitet Informationen vor, die er /sie während einer Sitzung gesammelt hat, stellt sie zusammen und bespricht sie mit dem Klienten / der Klientin,
  5. Sorgt dafür, dass der Klient / die Klientin den Coaching-Plan, die gewünschten Resultate, vereinbarte Handlungsweisen und Themen für zukünftige Sitzungen auch zwischen den
    Terminen im Auge behält,
  6. Richtet sich nach dem Coaching-Plan, ist aber zugleich offen dafür, Verhaltens- und Handlungsweisen anzupassen, wenn sich dies im Verlauf des Coaching-Prozesses oder im Verlauf einer Sitzung ergibt,
  7. Kann sich hin und her bewegen zwischen dem Gesamtbild mit den übergeordneten Zielen des Klienten / der Klientin, und seiner / ihrer unmittelbaren Bewegungsrichtung und schafft es, einen Kontext dazu in einer gerade aktuellen Diskussion bereitzustellen,
  8. Fördert die Selbstdisziplin des Klienten / der Klientin und ernst in seiner Verantwortung für geäußerte Absichten, für die Ergebnisse beabsichtigter Handlungen oder für einen konkreten
    Plan mit konkreten Zeitvorgaben,
  9. Entwickelt die Fähigkeit des Klienten / der Klientin, Entscheidungen zu treffen, zentrale Anliegen anzugehen und seine / ihre Selbstlernfähigkeiten zu entwickeln (Feedback einzufordern, Prioritäten zu setzen, das Lerntempo zu bestimmen und aus Erfahrungen zu lernen),
  10. Weist den Klienten / die Klientin bestimmt darauf hin, dass er / sie die vereinbarten Handlungen nicht durchgeführt hat.

NOTE: Each competency listed below has a definition and related behaviors. Behaviors are classified as either those that should always be present and visible in any coaching interaction (in regular font), or those that are called for in certain coaching situations and, therefore, not always visible in any one coaching interaction (in italics). 

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A. SETTING THE FOUNDATION

  1. Meeting Ethical Guidelines and Professional Standards - Understanding of coaching ethics and standards and ability to apply them appropriately in all coaching situations

    1. Understands and exhibits in own behaviors the ICF Standards of Conduct (see list),
    2. Understands and follows all ICF Ethical Guidelines (see list),
    3. Clearly communicates the distinctions between coaching, consulting, psychotherapy and other support professions,
    4. Refers client to another support professional as needed, knowing when this is needed and the available resources.

  2. Establishing the Coaching Agreement - Ability to understand what is required in the specific coaching interaction and to come to agreement with the prospective and new client about the coaching process and relationship

    1. Understands and effectively discusses with the client the guidelines and specific parameters of the coaching relationship (e.g., logistics, fees, scheduling, inclusion of others if appropriate),
    2. Reaches agreement about what is appropriate in the relationship and what is not, what is and is not being offered, and about the client's and coach's responsibilities,
    3. Determines whether there is an effective match between his/her coaching method and the needs of the prospective client.

    B. CO-CREATING THE RELATIONSHIP

    1. Establishing Trust and Intimacy with the Client - Ability to create a safe, supportive environment that produces ongoing mutual respect and trust

      1. Shows genuine concern for the client's welfare and future,
      2. Continuously demonstrates personal integrity, honesty and sincerity,
      3. Establishes clear agreements and keeps promises,
      4. Demonstrates respect for client's perceptions, learning style, personal being,
      5. Provides ongoing support for and champions new behaviors and actions, including those involving risk taking and fear of failure,
      6. Asks permission to coach client in sensitive, new areas.

    2. Coaching Presence - Ability to be fully conscious and create spontaneous relationship with the client, employing a style that is open, flexible and confident

      1. Is present and flexible during the coaching process, dancing in the moment,
      2. Accesses own intuition and trusts one's inner knowing - "goes with the gut",
      3. Is open to not knowing and takes risks,
      4. Sees many ways to work with the client, and chooses in the moment what is most effective,
      5. Uses humor effectively to create lightness and energy,
      6. Confidently shifts perspectives and experiments with new possibilities for own action,
      7. Demonstrates confidence in working with strong emotions, and can self-manage and not be overpowered or enmeshed by client's emotions.

    C. COMMUNICATING EFFECTIVELY

    1. Active Listening - Ability to focus completely on what the client is saying and is not saying, to understand the meaning of what is said in the context of the client's desires, and to support client self-expression

      1. Attends to the client and the client's agenda, and not to the coach's agenda for the client,
      2. Hears the client's concerns, goals, values and beliefs about what is and is not possible,
      3. Distinguishes between the words, the tone of voice, and the body language,
      4. Summarizes, paraphrases, reiterates, mirrors back what client has said to ensure clarity and understanding,
      5. Encourages, accepts, explores and reinforces the client's expression of feelings, perceptions, concerns, beliefs, suggestions, etc.,
      6. Integrates and builds on client's ideas and suggestions,
      7. "Bottom-lines" or understands the essence of the client's communication and helps the client get there rather than engaging in long descriptive stories,
      8. Allows the client to vent or "clear" the situation without judgment or attachment in order to move on to next steps.

    2. Powerful Questioning - Ability to ask questions that reveal the information needed for maximum benefit to the coaching relationship and the client

      1. Asks questions that reflect active listening and an understanding of the client's perspective,
      2. Asks questions that evoke discovery, insight, commitment or action (e.g., those that challenge the client's assumptions),
      3. Asks open-ended questions that create greater clarity, possibility or new learning
      4. Asks questions that move the client towards what they desire, not questions that ask for the client to justify or look backwards. 

    3. Direct Communication - Ability to communicate effectively during coaching sessions, and to use language that has the greatest positive impact on the client

      1. Is clear, articulate and direct in sharing and providing feedback,
      2. Reframes and articulates to help the client understand from another perspective what he/she wants or is uncertain about,
      3. Clearly states coaching objectives, meeting agenda, purpose of techniques or exercises,
      4. Uses language appropriate and respectful to the client (e.g., non-sexist, non-racist, non-technical, non-jargon),
      5. Uses metaphor and analogy to help to illustrate a point or paint a verbal picture.

    D. FACILITATING LEARNING AND RESULTS

    1. Creating Awareness - Ability to integrate and accurately evaluate multiple sources of information, and to make interpretations that help the client to gain awareness and thereby achieve agreed-upon results

      1. Goes beyond what is said in assessing client's concerns, not getting hooked by the client's description,
      2. Invokes inquiry for greater understanding, awareness and clarity,
      3. Identifies for the client his/her underlying concerns, typical and fixed ways of perceiving himself/herself and the world, differences between the facts and the interpretation, disparities between thoughts, feelings and action,
      4. Helps clients to discover for themselves the new thoughts, beliefs, perceptions, emotions, moods, etc. that strengthen their ability to take action and achieve what is important to them,
      5. Communicates broader perspectives to clients and inspires commitment to shift their viewpoints and find new possibilities for action,
      6. Helps clients to see the different, interrelated factors that affect them and their behaviors (e.g., thoughts, emotions, body, background),
      7. Expresses insights to clients in ways that are useful and meaningful for the client,
      8. Identifies major strengths vs. major areas for learning and growth, and what is most important to address during coaching,
      9. Asks the client to distinguish between trivial and significant issues, situational vs. recurring behaviors, when detecting a separation between what is being stated and what is being done.

    2. Designing Actions - Ability to create with the client opportunities for ongoing learning, during coaching and in work/life situations, and for taking new actions that will most effectively lead to agreed-upon coaching results

      1. Brainstorms and assists the client to define actions that will enable the client to demonstrate, practice and deepen new learning,
      2. Helps the client to focus on and systematically explore specific concerns and opportunities that are central to agreed-upon coaching goals,
      3. Engages the client to explore alternative ideas and solutions, to evaluate options, and to make related decisions,
      4. Promotes active experimentation and self-discovery, where the client applies what has been discussed and learned during sessions immediately afterwards in his/her work or life setting,
      5. Celebrates client successes and capabilities for future growth,
      6. Challenges client's assumptions and perspectives to provoke new ideas and find new possibilities for action,
      7. Advocates or brings forward points of view that are aligned with client goals and, without attachment, engages the client to consider them,
      8. Helps the client "Do It Now" during the coaching session, providing immediate support,
      9. Encourages stretches and challenges but also a comfortable pace of learning.

    3. Planning and Goal Setting Ability to develop and maintain an effective coaching plan with the client

      1. Consolidates collected information and establishes a coaching plan and development goals with the client that address concerns and major areas for learning and development,
      2. Creates a plan with results that are attainable, measurable, specific and have target dates,
      3. Makes plan adjustments as warranted by the coaching process and by changes in the situation,
      4. Helps the client identify and access different resources for learning (e.g., books, other professionals),
      5. Identifies and targets early successes that are important to the client.

    4. Managing Progress and Accountability Ability to hold attention on what is important for the client, and to leave responsibility with the client to take action

      1. Clearly requests of the client actions that will move the client toward their stated goals,
      2. Demonstrates follow through by asking the client about those actions that the client committed to during the previous session(s),
      3. Acknowledges the client for what they have done, not done, learned or become aware of since the previous coaching session(s),
      4. Effectively prepares, organizes and reviews with client information obtained during sessions,
      5. Keeps the client on track between sessions by holding attention on the coaching plan and outcomes, agreed-upon courses of action, and topics for future session(s),
      6. Focuses on the coaching plan but is also open to adjusting behaviors and actions based on the coaching process and shifts in direction during sessions,
      7. Is able to move back and forth between the big picture of where the client is heading, setting a context for what is being discussed and where the client wishes to go,
      8. Promotes client's self-discipline and holds the client accountable for what they say they are going to do, for the results of an intended action, or for a specific plan with related time frames,
      9. Develops the client's ability to make decisions, address key concerns, and develop himself/herself (to get feedback, to determine priorities and set the pace of learning, to reflect on and learn from experiences),
      10. Positively confronts the client with the fact that he/she did not take agreed-upon actions.

 

 

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